In Kooperation mit der
1961 beendet Wolfram Beck sein Studium an der HfBK (heute UdK) sein Studium der Bildhauerei als Meisterschüler. Dem 1930 Geborenen bedeutete die Universität nach den Repressionen des Nationalsozialismus, nach Krieg und Verwundung und angesichts eines mit seinen Überzeugungen unvereinbaren Lebens in der DDR vor allem eines: Freiheit! Dafür war er sein Leben lag dankbar.
Im 20 Todesjahr hat die Stiftung Wolfram Beck in Kooperation mit der UdK Berlin den Wolfram Beck Preis für Bildhauerei gestiftet, der jährlich vergeben wird.
Wolfram Beck Preis für Bildhauerei 2026
Die Jury hat sich aus der Vielzahl der eingegangenen Bewerbungen auf 11 Positionen verständigt, die ins Finale einziehen.
Herzlichen Glückwunsch an
Elisabeth Khakimova
Kurt von Bley
Johannes Thiel
Franz Warnke
Frank Jimin Hopp
Gerald Meilicke
Luise Sandberger
Arne Grashoff
Jonas Fries
Yuqing Liu
Lilian Nachtigall
Am 19. Juni findet der Rundgang der Jury durch die Klassen statt, in dessen Nachgang die Gewinnerinnen / Gewinner des Wolfram Beck Preis für Bildhauerei 2026 bekanntgegeben wird.
Die Ausstellung der Preisträger ist ab Oktober 2026 in den Stiftungsräumen geplant. Ein ganz herzlicher Dank richtet sich an die Mitglieder der Jury Lucia Kempkes, Corinna Scheller, Sabastian Pflum und Kristian Jarmuschek für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung!
Weitere Informationen zum Preis, zum Ablauf und zur Bewerbung auf der Website der Universität der Künste Berlin
Wolfram Beck Preis für Bildhauerei 2025
Die Jury war sich über die Erstplatzierte Sarah Ama Duah schnell einig. Sie ist eine multidisziplinär arbeitende Künstlerin, deren Praxis sich im Spannungsfeld von Skulptur, Performance und Kleid verortet. Aus Afro-deutscher Perspektive setzt sie sich mit Erinnerungskultur, kolonialen Kontinuitäten und biografischer Verortung auseinander. Ein Leitthema Ihrer Arbeit ist skulpturale Wertschätzung praktiziert als Form, Geste und Potential.
Sophia Hallmann führt morbide Materialien und destruktive Ereignissen durch mehrere Transformationsprozesse. Dadurch entsteht aus dem schauerlichen Ursprung ein poetisches Memento Mori. Die Künstlerin interessiert sich für das Herstellungsverfahren und den bildhauerischen Prozess sowie den damit verbundene Aspekt der Zeitlichkeit und den Bezug oder den drastischen Impact auf den menschlichen Körper. Sie wurde mit dem zweiten Platz bedacht.
Unter dem Pseudonym „SapphosMatrix“ erforscht Oliver Wellmann in seiner künstlerischen Praxis Orte und Körper im Zustand ritueller Übergänge – oder deren Störung. Ausgehend von diesen Schwellenmomenten, entwickelt er eine eigensinnige (Re-) Konstruktion aus Splittern verlorener Wissenssysteme und überzeugte die Jury für den 3. Platz.
Im Herbst wurden ausgewählte Werke der Preisträgerinnen und des Preisträgers in unseren Stiftungsräumen ausgestellt. Die Ausstellung wurde vom Präsidenten der UdK Prof. Markus Hilgert eröffnet. Die Begegnungen und Gespräche mit den Finalisten haben bei allen Mitgliedern der Jury einen tiefen Eindruck hinterlassen. Wir danken den Mitgliedern der Jury Sebastian Pflum (Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank), Prof.in Tamina Amadyar (UdK), Frank Ulbricht (Deutschlandfunk Kultur), Dr. Anke Lüssem (The System Change Foundation) sowie Dragan Kämpf (Sammler) für die großartige Unterstützung.
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